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13.12.2011

Kugellagerherstellung bei SKF mit maßgeschneiderten Produkten von CERATIZIT
Neue Hartmetall-Profilplatten gewährleisten höhere Prozesssicherheit, Stabilität und längere Standzeiten. Mit Interview.
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CERATIZIT S. A., Mamer, Luxemburg (Zentrale), Dezember 2011
Der Hartmetallexperte CERATIZIT steht für maßgeschneiderte Produkte. „Dabei richten wir uns ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden und arbeiten eng mit ihnen zusammen“, erläutert Bernd Gruber, Leiter Marketing Services bei CERATIZIT. Für die Bearbeitung von Kugellagern entwickelte CERATIZIT jetzt in Zusammenarbeit mit SKF Bulgarien komplett neue Profilplatten aus beschichtetem Hartmetall.

SKF Bulgaria Forgings and Rings Karnare ist Teil der SKF Gruppe, die heiß geschmiedete und spanend bearbeitete Ringe für Kugellager, Kegelrollenlager und HBU produziert. Im ersten gemeinsamen Projekt mit CERATIZIT ging es um die Werkzeugbestückung einer Linie für Innen- und Außenringe. Weil SKF Frankreich bereits gute Erfahrungen mit CERATIZIT Werkzeugen gemacht hatte, lag es nahe, sich wieder von dem Hartmetallspezialisten unterstützen zu lassen.

„Alles musste aufs Hundertstel genau passen“
SKF Bulgarien benötigte für die Herstellung des Innen- und Außenrings der Kugellager diverse Profilplatten, die die Eckkonturen, die Laufbahn der Kugel sowie die Dichtringnut höchst präzise drehen. Didier Combes, Manager Forgings and Rings Unit bei SKF: „Gerade bei der Kugellaufbahn und der filigranen Dichtringnut muss alles aufs Hundertstel genau passen. Nur so können wir die spätere Funktionalität gewährleisten.“ Um diese Anforderungen zu erfüllen, entwickelte CERATIZIT für SKF maßgeschneiderte Profilplatten.

Viele kleine Verbesserungen für eine optimale Profilplatte
Das Vertrauen, das SKF CERATIZIT entgegenbrachte, wurde schnell belohnt. In vielen Schritten und Tests veränderten die Entwickler von CERATIZIT die Geometrien und die Schnittkanten der SKF-Profilplatten immer wieder, teils auch um Nuancen, und verbesserten sie auf diese Art kontinuierlich.

So wurde aus der einschneidigen Profilplatte zur Bearbeitung der Kugellaufbahn beim Außenring eine zweischneidige Platte. Um die Dichtringnut und die Kugellaufbahn beim Innenring optimal zu drehen, entwickelten die Hartmetallexperten die V-Bottom-Platte.

Enge Zusammenarbeit und Tests unter realen Bedingungen
Die Ergebnisse konnten unter anderem erreicht werden, da sowohl die Kooperation mit SKF sehr gut funktionierte als auch das gesamte Team von CERATIZIT – vom Techniker über den Produktmanager bis hin zum Außendienstmitarbeiter - eng zusammenarbeitete. Mit einem technischen Außendienstmitarbeiter vor Ort, wurden die jeweiligen Entwicklungsschritte immer wieder persönlich überprüft, neu geplant und sofort umgesetzt.
Auf dieser Basis plante CERATIZIT dann die jeweils nächsten Entwicklungsschritte.

„Während der gesamten Entwicklungszeit bot CERATIZIT einen hervorragenden Service und agierte ausgesprochen reaktionsschnell“, erinnert sich Didier Combes, Manager Forgings and Rings Unit bei SKF.

CERATIZIT erfüllte jedoch nicht nur das vorgegebene Ziel, sondern bot SKF überdies eine Produktlösung mit diversen zusätzlichen Vorteilen: höhere Prozesssicherheit und Stabilität sowie längere Standzeiten. „Wir waren vor allem deshalb so erfolgreich, weil wir auf Cermet verzichteten und stattdessen auf beschichtetes Hartmetall zurückgegriffen haben. Die PVD-Beschichtungen wurden speziell für Anwendungen dieser Art entwickelt.“, erläutert Produktmanager Andreas Schätzl.

Im Interview berichtet Didier Combes, Manager Forgings and Rings Unit bei SKF, über die Zusammenarbeit mit CERATIZIT
Wie verlief die Entwicklungsphase?
Beide Seiten hatten anfangs wenig Know-how mit den neuen Produktionsanlagen. Dieses haben wir dann gemeinsam Schritt für Schritt aufgebaut. So gab es natürlich ein paar Anfangsschwierigkeiten, die aber dank der schnellen Reaktionen und Problemlösungskompetenz von CERATIZIT rasch behoben werden konnten.

Welche Kriterien für das Werkzeug und Ihr Produkt waren Ihnen wichtig?
Wegen des hohen Wettbewerbsdrucks war es uns wichtig, hohe Standzeiten zu erzielen. Die Kosten pro Ring, die durch die Werkzeuge entstehen, müssen wir möglichst gering halten. Ein anderer Aspekt war die Produktionszeit. Ein Ring muss innerhalb weniger Sekunden produziert sein. Das erreichen wir nur, wenn wir effizient arbeiten – dazu müssen Qualität und Standzeit unserer Werkzeuge optimal sein.

Was passierte in der Entwicklungsphase?
Wie schon erwähnt, reagierte das gesamte Team von CERATIZIT äußerst schnell und effektiv. Dabei arbeiteten alle Beteiligten sehr stark lösungsorientiert. Wenn die Anforderungen an das Werkzeug nicht zu einhundert Prozent erfüllt waren, suchten die Mitarbeiter nach Problemlösungen und fanden auch immer schnell welche. Außerdem unterstützten sie uns in allen technischen Fragen und Anliegen vor Ort, so dass wir uns zu jedem Zeitpunkt sehr gut betreut fühlten. Die gesamte Zusammenarbeit übertraf all unsere Erwartungen, die wir im Vorfeld gehabt hatten.

Wie bewerten Sie die Zusammenarbeit mit CERATIZIT?
Die Zusammenarbeit ist in allen Bereichen hervorragend verlaufen. Vom Einkauf über den technischen Ansprechpartner bis hin zum Maschinenbediener arbeiteten alle perfekt mit uns zusammen. Wie auch meine Kolleginnen Neli Vasileva und Veneta Sokolova aus der Prozessentwicklung beziehungsweise dem Einkauf bestätigten, hat der Informationsaustausch auf allen Ebenen sehr gut funktioniert.

Werden Sie zukünftig weiterhin auf das Know-how von CERATIZIT zurückgreifen?
Da die vergangenen Monate so erfolgreich verliefen, möchten wir die Kooperation mit CERATIZIT fortsetzen und weiter ausbauen. Denn in den kommenden Monaten werden wir weitere zehn neue Ringtypen einführen. Das ist zwar ein sehr hoch gestecktes und ambitioniertes Ziel, aber auch gleichzeitig eine spannende Herausforderung für beide Seiten. Auf Grund des großen Erfolgs bei SKF Bulgarien, wir es sicherlich zukünftig auch weitere Kooperationen mit CERATIZIT an anderen Standorten von SKF geben.

SKF – The Power of Knowledge Engineering
SKF ist der weltweit führende Anbieter von Produkten, Systemlösungen und Serviceleistungen bei Wälzlagern und -einheiten, Dichtungen, Mechatronik und Schmiersystemen. Das im Jahre 1907 gegründete Unternehmen entwickelte sich sehr schnell zu einem Weltkonzern: Die SKF Gruppe mit Sitz in Göteborg, Schweden, ist mittlerweile in mehr als 130 Ländern präsent. Das Unternehmen hat mehr als 100 Produktionsstätten und Verkaufsgesellschaften. Ihre Produkte und Dienstleistungen werden in rund 40 Kundensegmenten vertrieben.

Hartmetallexperte CERATIZIT steht für „hard material matters“
CERATIZIT S.A. ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus. In ausgewählten Industriebereichen ist die in mehr als 50 Ländern international aufgestellte Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Verschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u.a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. Mit mehr als 400 Patenten und rund 5500 Mitarbeitern ist CERATIZIT Ihr starker Partner überall auf der Welt.



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Von links: Ivo Stanchev (Verkaufsleiter Bulgaria AG), Didier Combes (Manager Forging & Rings Unit Karnare), Andreas Schätzl (Produktmanager CERATIZIT), Neli Vasileva (Process Development Manager), Veneta Sokolova (Purchasing Manager), Andreas Hosp (Anwendungsentwickler CERATIZIT).

Foto: CERATIZIT


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„Mit SKF waren wir vor allem deshalb so erfolgreich, weil wir auf Cermet verzichteten und stattdessen auf beschichtetes Hartmetall zurückgegriffen haben. Die PVD-Beschichtungen wurden speziell für Anwendungen dieser Art entwickelt.“, erläutert Produktmanager Andreas Schätzl, hier links im Bild im Gespräch mit Didier Combes, Manager Forging & Rings Unit Karnare bei SKF.

Foto: CERATIZIT


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Für die Bearbeitung von Kugellagern entwickelte CERATIZIT in Zusammenarbeit mit SKF Bulgarien komplett neue Profilplatten aus beschichtetem Hartmetall. Hier im Bild: Profilplatten für Außenring.

Foto: CERATIZIT


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Profilplatten für Innenring (Kugellaufbahn und Dichtingnut).

Foto: CERATIZIT


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„Wir richten uns ganz nach den Bedürfnissen unserer Kunden und arbeiten eng mit ihnen zusammen“, erläutert Bernd Gruber, Leiter Marketing Services bei CERATIZIT.

Foto: CERATIZIT


     Pressereferent

CERATIZIT Austria GmbH
Bernd A. Gruber
A-6600 Reutte
Tel: +43 (0)5672 200-2526
Fax: +43 (0)5672 200-526
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